Dr Swantje Goebel, 40
Soziologin im Leitungsteam der HospizAkademie Bergstraße

 

Worauf ich stolz bin in meinem Leben ...
oder was ich als Botschaft hinterlassen möchte, wenn ich den Löffel abgeben muss

Heute war ich auf dem Eröffnungssymposium des Löffelprojekts, ich durfte dort von der Würdezentrierten Therapie berichten. Und auf dem Heimweg im Auto dachte ich "Ich glaube, ich möchte auch hier mitmachen!" Zwar kann ich wenig dazu sagen, worauf ich stolz bin, denn diese Frage passt nicht so richtig gut zu mir. Aber ich kann erzählen, wofür ich dankbar bin. Das sind vor allem zwei Dinge: 1. Wenn ich auf Kongressen und Tagungen unterwegs bin, aber auch in meiner tagtäglichen Arbeit bei uns im HospizVerein, da begegnet mir immer viel Herzlichkeit, ein engagiertes Miteinander für eine Idee und lebhaftes Interesse an Hospizarbeit und all den Fragen rund ums Lebensende! Da bin ich so froh: dass ich sinnvoll arbeiten darf! Und dass ich vielleicht einen kleinen Beitrag fürs Gemeinwohl leisten kann. Weil mir das wichtig ist: Ich bin ja nicht nur mir selbst gegeben. 2. Wie dankbar bin ich für all die Zuneigung und Liebe, die mich umgibt! Ich bin mit wundervollen Menschen verbunden und darf Teil ihres Lebens sein - allem voran natürlich meine Tochter: Ihr Vertrauen in mich ist ein Geschenk, sie beim Aufwachsen zu begleiten die große Freude. Doch die tiefgreifendste Erfahrung in meinem Leben ist zweifellos die bedingungslose Liebe, die ich als Mutter für mein Kind empfinde.

Meine Botschaft